Nordinsel - Great Barrier Island
Südinsel - Abel Tasman National Park
Marlborough Sounds - Queen Charlotte Walkway
Banks Peninsula Track
Mount Aspiring National Park - Rees-Dart-Track
Fjordland - Kepler Track
Stewart Island - Rakiura Track
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Nordinsel - Great Barrier Island
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Hier am Schiffsanleger auf Great Barrier Island hat uns jemand vom Backpackers Stray Possum abgeholt. Sie haben wohl den Transport auf der Insel fest im Griff und somit übernachtet man auch dort. Mit mir waren noch vier weitere Frauen an Bord, die auch gleich loswandern wollten; zwei Waliserinnen, eine Amerikanerin und eine Deutsche.
Der Wandertag war sehr vielseitig, vermutlich der interessanteste Tag von allen Wanderungen, die ich hier gemacht habe. Zunächst ging es durch eine enge Schlucht mit bizarren Felsformationen, dann in steilem Anstieg den Berg hinauf auf den Mt. Hobson (Hirakimata auf Maori), mit 621 m ein stattlicher Berg hier auf der Insel. Im Abstieg begleiteten uns die wunderschönen Nikau-Palmen mit ihrem kerzengeraden Stamm und den klassischen Palmenblättern.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Einsame Wanderung durch eine recht typische neuseeländische Berglandschaft, zwischen Meeresspiegel und 621 m gelegen
Wanderroute mit einer Übernachtung: Ausgangspunkt Whangaparapara Road - Mt. Hobson - Kaiarara Hut - Endpunkt Harataonga Road
Hütten: DOC-Hütten (Department of Conservation) und Camping. DOC-Hütten sind Selbstversorger-Hütten mit Etagenbetten, Tisch, Stuhl, Plumpsklo und Wasser. Alles muss selbst mitgebracht werden: Verpflegung, Kocher, Brennstoff, Geschirr, Besteck etc.
ÖPNV: Ist auf der Insel vorhanden, auch trampen ist möglich; von/nach Auckland bzw. Fletcher Bay/Coromandel Peninsula mit dem Schiff
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Südinsel - Abel Tasman National Park
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Direkt am Strand entlang zu wandern, das war neu für mich. Die gold-gelb leuchtenden Strände, das klare, türkisfarbene Wasser. Kurz vor Awaroa mussten alle auf Ebbe warten, um das Inlet überqueren zu können. Trotz Niedrigwasser war das Wasser kniehoch.
Kurz nach sieben Uhr bin ich schon losgewandert, habe dadurch erneut das Niedrigwasser genutzt, um eine Abkürzung gehen zu können. Der Tipp, in Bark Bay im Café Frühstückspause zu machen, war gut. Leckeres Selbstgebackenes erwartete mich. Anschließend ging ich zügig weiter bis nach Torrent Bay, unterbrochen durch ein Bad im herrlichen Meerwasser. In Torrent Bay wartete das Schiff und brachte mich nach Marahau.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Tolle Küstenwanderung durch einen sehr beliebten Nationalpark. Daher wimmelt es nicht nur in der Hauptsaison von Menschen. Route zwischen Meeresspiegel und 260 m gelegen.
Wanderroute mit drei Übernachtungen: Ausgangspunkt Wainui Bay - Whariwharangi Hut - Awaroa Hut - Torrent Bay Hut - Endpunkt Marahau
Hütten: DOC-Hütten und Camping (bei vollen Hütten sehr empfehlenswert und natürlich viel romantischer)
ÖPNV: gute Verbindung von/zum Nationalpark
Besonderheiten: Viele Leute paddeln die Küste des Abel Tasman Nationalparks entlang und berichten ganz begeistert darüber. Die kleinen schwarzen Steckmücken (sanflies) sind schon heimtückisch und im Abel Tasman NP üppig vorhanden.
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Marlborough Sounds - Queen Charlotte Walkway
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Die Milchstraße, der Orion, das Kreuz des Südens, zwei Sternschnuppen, zwei Satelliten und viele viele Sterne. Ein Sternenhimmel der sprachlos macht. Peter, Jo und ich sind mit der Cougar Line von Picton nach Ship Cove gefahren. Hier ging James Cook im 18. Jahrhundert dreimal an Land und hier begann im Jahre 1997 unsere gemeinsame viertägige Wanderung.
Lange Zeit haben wir uns mit der Vielfalt an Bäumen beschäftigt. Viele mir mittlerweile bekannte Bäume befinden sich auf diesem Bergrücken, der auf beiden Seiten zu den tief eingeschnittenen Fjorden abfällt: Rimu, Rata, Cabbage Tree, Lancewood, Totara, Fivefinger, Sevenfinger, Silver Fern, Manuka und Kanuka.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Wanderung inmitten einer Fjordlandschaft, verbunden mit einigen Höhenunterschieden, zwischen Meeresspiegel und 450 m gelegen
Wanderroute mit drei Übernachtungen: Ausgangspunkt Ship Cove - Endeavour Resort - Bay of many Coves Shelter - Portage - Endpunkt Mistletoe Bay
Hütten: DOC-Hütten und Camping
ÖPNV: gute Verbindung von/bis zum Walkway
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Banks Peninsula Track
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Akaroa, ein Ort am Südpazifischen Ozean, auf der Halbinsel östlich von Christchurch gelegen, ist der Ausgangspunkt für den Banks Peninsula Track. Diese Wanderung unterscheidet sich von vielen anderen in Neuseeland, da sie durch privates Farmland geht und sehr gemütliche, individuell gestaltete Unterkünfte auf ihrem Weg liegen.
Das Türkis des Südpazifischen Ozeans wirkt so unwirklich. Nachdem ich bereits im neuseeländischen Frühling 1994 hier war, drängte sich immer wieder dieses Bild mit der intensiven Farbe des Meeres in meine Erinnerung. Eigentlich wollte ich ihr nicht trauen und so entschloss ich mich, noch mal zu gucken, wie die Farbe wirklich ist. Und das Meer war wieder türkis!
Allgemeine Informationen:
Charakter: Sehr spektakuläre Wanderung an der Küste entlang mit unglaublichen Ausblicken auf den Ozean. Dennoch mit größeren Höhenunterschieden verbunden. Route zwischen Meeresspiegel und 699 m gelegen.
Wanderroute mit zwei bzw. vier Übernachtungen (je nachdem wieviel Zeit man sich zum Gucken und Genießen gönnt): Ausgangspunkt Onuku Farm Hostel - Flea Bay Cottage - Stony Bay Lodge - Otanerito Beach House - Endpunkt Akaroa
Hütten: privat
ÖPNV: gute Verbindungen von/nach Akaroa
Besonderheiten: Diese Wanderung ist eine meiner neuseeländischen "favourites" aufgrund des individuellen Charakters, der spektakulären und vielseitigen Landschaft sowie den liebevoll gestalteten Unterkünften.
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Mount Aspiring National Park - Rees-Dart-Track
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Durch viel Matsch bin ich heute Morgen gewatet, barfuß, teilweise bis zum Knie. Zur Entschädigung ragte vor uns Mt. Earnslaw mit seiner über 2800 m hohen Doppelspitze hervor. Diesen Berg gilt es auf dem Rees-Dart-Track zu umrunden. Wenn Peter, ein sehr netter Amerikaner tschechischer Abstammung, den ich vor einigen Tagen auf dem Kepler Track kennengelernt habe nicht auch Lust hätte, hier zu wandern, wäre ich wohl nicht hier. Der Rees-Dart-Track ist kein sehr häufig begangener Pfad und daher nichts für eine Alleinwanderin.
Wir sind gelaufen wie die Weltmeister, nur um den erwarteten Regen nicht in vollen Zügen abzubekommen. Letztlich hat es den ganzen Tage nicht einen Tropfen geregnet und der Lohn für unsere Eile war, dass wir am Ende des Tages bei Daleys Flat Hut nur drinnen sitzen konnten. Die schwarzen Sanflies waren in Scharen unterwegs und es war nicht möglich, auch nur einen Moment vor der Hütte zu verweilen.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Alpine Wanderung mit größeren Höhenunterschieden, zwischen 400 und 1450 m gelegen
Wanderroute mit drei Übernachtungen: Ausgangspunkt Muddy Creek - Shelter Rock Hut - Dart Hut - Daleys Flat Hut - Endpunkt Paradise (was angesichts der Unmengen von Sanflies doch etwas übertrieben ist!)
Hütten: DOC-Hütten oder Camping
ÖPNV: gute Verbindungen von/nach Glenorchy und Queenstown
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Fjordland - Kepler Track
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Der Kepler Track ist einer der sog. Great Walks, also jenen Wanderwegen, die in besonders gutem Zustand sind, sehr beliebt sind und teilweise sehr hohe Gebühren kosten (z.B. Milford Sound oder Routeburn Track). Der Kepler-Track ist gerade noch eine Kategorie niedriger, zumindest im Jahre 1997. Ein schöner alpiner Weg durch das Fjordland, von daher ein Muss für mich. Die oben erwähnten Wege kamen für mich nicht in Frage, die abgelegenen, sehr anspruchsvollen Wege auch nicht, da ich überwiegend alleine wanderte.
Von dem Abschnitt zwischen Mt. Luxmore Hut und Iris Burn Hut wird bei schlechtem Wetter dringend abgeraten, da die Ausgesetztheit des Steiges und die ungeschützt heranbrausenden Winde von der Antarktis zu einem besonders hohen Schwierigkeitsgrad führen können. Wir bekommen an diesem Tag von all dem nichts mit, denn es ist bestes Wetter.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Alpine Wanderung, die bei schlechtem Wetter stellenweise sehr schwierig werden kann, zwischen 400 und 1471 m gelegen
Wanderroute mit drei Übernachtungen: Ausgangspunkt Te Anau - Mt. Luxmore Hut - Mt. Luxmore - Iris Burn Hut - Moturau Hut - Endpunkt Rainbow Reach
Hütten: DOC-Hütten
ÖPNV: gute Verbindungen von/nach Te Anau
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Stewart Island - Rakiura Track
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Meine allererste Wanderung in Neuseeland machte ich auf der südlichsten der drei Inseln, auf Stewart Island. Etwas abgelegen ist der Ort schon und auch die Hinfahrt war recht abenteuerlich. Der Sturm war so stark, dass die kleinen Sechs-Sitzer-Flugzeuge nicht abhoben und das Schiff doppelt so lange unterwegs war. Dass mir dabei sehr schlecht wurde, kann sich denken wer mich kennt.
Heute hat es nicht geregnet aber dafür gehagelt. Solch ein Wetter kommt hier sehr plötzlich. Bei strahlendem Sonnenschein in der einen Richtung, ein paar dunkle Wolken in der anderen. In dieser Situation überlegte ich mir, ob es nicht besser wäre, die Regenjacke anzuziehen. Gedacht, getan, Rucksack runter, Regenjacke raus, Regenjacke an, Rucksack auf und in diesem Moment prasselte der Hagel auch schon los.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Einsame Wanderung, überwiegend an der Küste entlang mit geringen Höhenunterschieden, teilweise unüberschaubares Gelände. Route zwischen Meeresspiegel und 180 m gelegen.
Wanderroute mit zwei Übernachtungen: Ausgangspunkt Halfmoon Bay - Port William Hut - North Arm Hut - Endpunkt Halfmoon Bay
Hütten: DOC-Hütten
ÖPNV: von/nach Stewart Island Schiffsverbindungen, auf der Insel ist Halfmoon Bay der einzige bewohnte Ort.
Adressen:
www.roundtheearth.de - mit ausführlichem Bericht über Neuseeland
Reise- und Wanderführer - Land- und Wanderkarten:
New Zealand - Lonely Planet
Tramping in New Zealand - Lonely Planet
Richtig Wandern - Neuseeland - Dumont
Reiseführer Natur - Neuseeland - BLV
Wandern in Neuseeland - Conrad Stein
Landkarte New Zealand 1: 1 000 000
Wanderkarte Stewart-Island 1:150 000 - Infomap
Wanderkarte Mount-Aspiring 1:150 000 - Infomap
Ergänzende Literatur:
Achim Sperber/Brigitte Zander: Neuseeland - Bildband - Artcolor Verlag
GeoSpecial - Neuseeland
Gerard Hutching: The Natural World of New Zealand
F.C. Kinsky and C.J.R. Robertson: Handbook of common New Zealand Birds
Andrew Crowe: Which Native Tree?
Keri Hulme: Unter dem Tagmond
Janet Frame: To the Island, An Angel at my table und The Envoy from Mirrow City
(Autobiographien)
Fiona Farrel: Six clever Girls who became famous Women
Stand: März 1997
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Südinsel - Abel Tasman National Park
Marlborough Sounds - Queen Charlotte Walkway
Banks Peninsula Track
Mount Aspiring National Park - Rees-Dart-Track
Fjordland - Kepler Track
Stewart Island - Rakiura Track
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Nordinsel - Great Barrier Island
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Hier am Schiffsanleger auf Great Barrier Island hat uns jemand vom Backpackers Stray Possum abgeholt. Sie haben wohl den Transport auf der Insel fest im Griff und somit übernachtet man auch dort. Mit mir waren noch vier weitere Frauen an Bord, die auch gleich loswandern wollten; zwei Waliserinnen, eine Amerikanerin und eine Deutsche.
Der Wandertag war sehr vielseitig, vermutlich der interessanteste Tag von allen Wanderungen, die ich hier gemacht habe. Zunächst ging es durch eine enge Schlucht mit bizarren Felsformationen, dann in steilem Anstieg den Berg hinauf auf den Mt. Hobson (Hirakimata auf Maori), mit 621 m ein stattlicher Berg hier auf der Insel. Im Abstieg begleiteten uns die wunderschönen Nikau-Palmen mit ihrem kerzengeraden Stamm und den klassischen Palmenblättern.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Einsame Wanderung durch eine recht typische neuseeländische Berglandschaft, zwischen Meeresspiegel und 621 m gelegen
Wanderroute mit einer Übernachtung: Ausgangspunkt Whangaparapara Road - Mt. Hobson - Kaiarara Hut - Endpunkt Harataonga Road
Hütten: DOC-Hütten (Department of Conservation) und Camping. DOC-Hütten sind Selbstversorger-Hütten mit Etagenbetten, Tisch, Stuhl, Plumpsklo und Wasser. Alles muss selbst mitgebracht werden: Verpflegung, Kocher, Brennstoff, Geschirr, Besteck etc.
ÖPNV: Ist auf der Insel vorhanden, auch trampen ist möglich; von/nach Auckland bzw. Fletcher Bay/Coromandel Peninsula mit dem Schiff
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Südinsel - Abel Tasman National Park
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Direkt am Strand entlang zu wandern, das war neu für mich. Die gold-gelb leuchtenden Strände, das klare, türkisfarbene Wasser. Kurz vor Awaroa mussten alle auf Ebbe warten, um das Inlet überqueren zu können. Trotz Niedrigwasser war das Wasser kniehoch.
Kurz nach sieben Uhr bin ich schon losgewandert, habe dadurch erneut das Niedrigwasser genutzt, um eine Abkürzung gehen zu können. Der Tipp, in Bark Bay im Café Frühstückspause zu machen, war gut. Leckeres Selbstgebackenes erwartete mich. Anschließend ging ich zügig weiter bis nach Torrent Bay, unterbrochen durch ein Bad im herrlichen Meerwasser. In Torrent Bay wartete das Schiff und brachte mich nach Marahau.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Tolle Küstenwanderung durch einen sehr beliebten Nationalpark. Daher wimmelt es nicht nur in der Hauptsaison von Menschen. Route zwischen Meeresspiegel und 260 m gelegen.
Wanderroute mit drei Übernachtungen: Ausgangspunkt Wainui Bay - Whariwharangi Hut - Awaroa Hut - Torrent Bay Hut - Endpunkt Marahau
Hütten: DOC-Hütten und Camping (bei vollen Hütten sehr empfehlenswert und natürlich viel romantischer)
ÖPNV: gute Verbindung von/zum Nationalpark
Besonderheiten: Viele Leute paddeln die Küste des Abel Tasman Nationalparks entlang und berichten ganz begeistert darüber. Die kleinen schwarzen Steckmücken (sanflies) sind schon heimtückisch und im Abel Tasman NP üppig vorhanden.
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Marlborough Sounds - Queen Charlotte Walkway
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Die Milchstraße, der Orion, das Kreuz des Südens, zwei Sternschnuppen, zwei Satelliten und viele viele Sterne. Ein Sternenhimmel der sprachlos macht. Peter, Jo und ich sind mit der Cougar Line von Picton nach Ship Cove gefahren. Hier ging James Cook im 18. Jahrhundert dreimal an Land und hier begann im Jahre 1997 unsere gemeinsame viertägige Wanderung.
Lange Zeit haben wir uns mit der Vielfalt an Bäumen beschäftigt. Viele mir mittlerweile bekannte Bäume befinden sich auf diesem Bergrücken, der auf beiden Seiten zu den tief eingeschnittenen Fjorden abfällt: Rimu, Rata, Cabbage Tree, Lancewood, Totara, Fivefinger, Sevenfinger, Silver Fern, Manuka und Kanuka.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Wanderung inmitten einer Fjordlandschaft, verbunden mit einigen Höhenunterschieden, zwischen Meeresspiegel und 450 m gelegen
Wanderroute mit drei Übernachtungen: Ausgangspunkt Ship Cove - Endeavour Resort - Bay of many Coves Shelter - Portage - Endpunkt Mistletoe Bay
Hütten: DOC-Hütten und Camping
ÖPNV: gute Verbindung von/bis zum Walkway
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Banks Peninsula Track
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Akaroa, ein Ort am Südpazifischen Ozean, auf der Halbinsel östlich von Christchurch gelegen, ist der Ausgangspunkt für den Banks Peninsula Track. Diese Wanderung unterscheidet sich von vielen anderen in Neuseeland, da sie durch privates Farmland geht und sehr gemütliche, individuell gestaltete Unterkünfte auf ihrem Weg liegen.
Das Türkis des Südpazifischen Ozeans wirkt so unwirklich. Nachdem ich bereits im neuseeländischen Frühling 1994 hier war, drängte sich immer wieder dieses Bild mit der intensiven Farbe des Meeres in meine Erinnerung. Eigentlich wollte ich ihr nicht trauen und so entschloss ich mich, noch mal zu gucken, wie die Farbe wirklich ist. Und das Meer war wieder türkis!
Allgemeine Informationen:
Charakter: Sehr spektakuläre Wanderung an der Küste entlang mit unglaublichen Ausblicken auf den Ozean. Dennoch mit größeren Höhenunterschieden verbunden. Route zwischen Meeresspiegel und 699 m gelegen.
Wanderroute mit zwei bzw. vier Übernachtungen (je nachdem wieviel Zeit man sich zum Gucken und Genießen gönnt): Ausgangspunkt Onuku Farm Hostel - Flea Bay Cottage - Stony Bay Lodge - Otanerito Beach House - Endpunkt Akaroa
Hütten: privat
ÖPNV: gute Verbindungen von/nach Akaroa
Besonderheiten: Diese Wanderung ist eine meiner neuseeländischen "favourites" aufgrund des individuellen Charakters, der spektakulären und vielseitigen Landschaft sowie den liebevoll gestalteten Unterkünften.
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Mount Aspiring National Park - Rees-Dart-Track
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Durch viel Matsch bin ich heute Morgen gewatet, barfuß, teilweise bis zum Knie. Zur Entschädigung ragte vor uns Mt. Earnslaw mit seiner über 2800 m hohen Doppelspitze hervor. Diesen Berg gilt es auf dem Rees-Dart-Track zu umrunden. Wenn Peter, ein sehr netter Amerikaner tschechischer Abstammung, den ich vor einigen Tagen auf dem Kepler Track kennengelernt habe nicht auch Lust hätte, hier zu wandern, wäre ich wohl nicht hier. Der Rees-Dart-Track ist kein sehr häufig begangener Pfad und daher nichts für eine Alleinwanderin.
Wir sind gelaufen wie die Weltmeister, nur um den erwarteten Regen nicht in vollen Zügen abzubekommen. Letztlich hat es den ganzen Tage nicht einen Tropfen geregnet und der Lohn für unsere Eile war, dass wir am Ende des Tages bei Daleys Flat Hut nur drinnen sitzen konnten. Die schwarzen Sanflies waren in Scharen unterwegs und es war nicht möglich, auch nur einen Moment vor der Hütte zu verweilen.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Alpine Wanderung mit größeren Höhenunterschieden, zwischen 400 und 1450 m gelegen
Wanderroute mit drei Übernachtungen: Ausgangspunkt Muddy Creek - Shelter Rock Hut - Dart Hut - Daleys Flat Hut - Endpunkt Paradise (was angesichts der Unmengen von Sanflies doch etwas übertrieben ist!)
Hütten: DOC-Hütten oder Camping
ÖPNV: gute Verbindungen von/nach Glenorchy und Queenstown
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Fjordland - Kepler Track
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Der Kepler Track ist einer der sog. Great Walks, also jenen Wanderwegen, die in besonders gutem Zustand sind, sehr beliebt sind und teilweise sehr hohe Gebühren kosten (z.B. Milford Sound oder Routeburn Track). Der Kepler-Track ist gerade noch eine Kategorie niedriger, zumindest im Jahre 1997. Ein schöner alpiner Weg durch das Fjordland, von daher ein Muss für mich. Die oben erwähnten Wege kamen für mich nicht in Frage, die abgelegenen, sehr anspruchsvollen Wege auch nicht, da ich überwiegend alleine wanderte.
Von dem Abschnitt zwischen Mt. Luxmore Hut und Iris Burn Hut wird bei schlechtem Wetter dringend abgeraten, da die Ausgesetztheit des Steiges und die ungeschützt heranbrausenden Winde von der Antarktis zu einem besonders hohen Schwierigkeitsgrad führen können. Wir bekommen an diesem Tag von all dem nichts mit, denn es ist bestes Wetter.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Alpine Wanderung, die bei schlechtem Wetter stellenweise sehr schwierig werden kann, zwischen 400 und 1471 m gelegen
Wanderroute mit drei Übernachtungen: Ausgangspunkt Te Anau - Mt. Luxmore Hut - Mt. Luxmore - Iris Burn Hut - Moturau Hut - Endpunkt Rainbow Reach
Hütten: DOC-Hütten
ÖPNV: gute Verbindungen von/nach Te Anau
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Stewart Island - Rakiura Track
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Meine allererste Wanderung in Neuseeland machte ich auf der südlichsten der drei Inseln, auf Stewart Island. Etwas abgelegen ist der Ort schon und auch die Hinfahrt war recht abenteuerlich. Der Sturm war so stark, dass die kleinen Sechs-Sitzer-Flugzeuge nicht abhoben und das Schiff doppelt so lange unterwegs war. Dass mir dabei sehr schlecht wurde, kann sich denken wer mich kennt.
Heute hat es nicht geregnet aber dafür gehagelt. Solch ein Wetter kommt hier sehr plötzlich. Bei strahlendem Sonnenschein in der einen Richtung, ein paar dunkle Wolken in der anderen. In dieser Situation überlegte ich mir, ob es nicht besser wäre, die Regenjacke anzuziehen. Gedacht, getan, Rucksack runter, Regenjacke raus, Regenjacke an, Rucksack auf und in diesem Moment prasselte der Hagel auch schon los.
Allgemeine Informationen:
Charakter: Einsame Wanderung, überwiegend an der Küste entlang mit geringen Höhenunterschieden, teilweise unüberschaubares Gelände. Route zwischen Meeresspiegel und 180 m gelegen.
Wanderroute mit zwei Übernachtungen: Ausgangspunkt Halfmoon Bay - Port William Hut - North Arm Hut - Endpunkt Halfmoon Bay
Hütten: DOC-Hütten
ÖPNV: von/nach Stewart Island Schiffsverbindungen, auf der Insel ist Halfmoon Bay der einzige bewohnte Ort.
Adressen:
www.roundtheearth.de - mit ausführlichem Bericht über Neuseeland
Reise- und Wanderführer - Land- und Wanderkarten:
New Zealand - Lonely Planet
Tramping in New Zealand - Lonely Planet
Richtig Wandern - Neuseeland - Dumont
Reiseführer Natur - Neuseeland - BLV
Wandern in Neuseeland - Conrad Stein
Landkarte New Zealand 1: 1 000 000
Wanderkarte Stewart-Island 1:150 000 - Infomap
Wanderkarte Mount-Aspiring 1:150 000 - Infomap
Ergänzende Literatur:
Achim Sperber/Brigitte Zander: Neuseeland - Bildband - Artcolor Verlag
GeoSpecial - Neuseeland
Gerard Hutching: The Natural World of New Zealand
F.C. Kinsky and C.J.R. Robertson: Handbook of common New Zealand Birds
Andrew Crowe: Which Native Tree?
Keri Hulme: Unter dem Tagmond
Janet Frame: To the Island, An Angel at my table und The Envoy from Mirrow City
(Autobiographien)
Fiona Farrel: Six clever Girls who became famous Women
Stand: März 1997
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